Gottesdienste

Miteinander Gottesdienst zu feiern hat in unserer Gemeinde einen hohen Stellenwert. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Die Sonntagsgottesdienste finden gewöhnlich wie folgt statt:

  • Andreaskirche: 10:00 Uhr
  • Johanneshaus: 11:15 Uhr
  • Drei Mal im Jahr feiern wir einen Gottesdienst im Grünen auf der Eninger Weide, den der Posaunenchor mitgestaltet.

Die aktuellen Hinweise zu den Gottesdiensten finden Sie in der Regel auf unserer Startseite sowie unter Veranstaltungen

Viele der Predigten können Sie in unserm Predigtarchiv nachlesen.

Kirchcafé und Eine-Welt-Laden

Kirchcafé und Weltladen finden in der Regel am 3. Sonntag im Monat in der Andreaskirche im Anschluss an den Gottesdienst statt. Der Welt-Laden verkauft fair gehandelte Waren wie Kaffee, Tee, Honig und andere Dinge. Der Erlös kommt Projekten der ärmeren Länder zu Gute.
   

Die genauen Termine entnehmen Sie bitte der
Jahresübersicht.

 

 

 

Gottesdienstformen

In unserer Eninger Kirchengemeinde gibt es eine große Vielfalt an Gottesdienstformen, die zeigt, wie vielfältig und lebendig Gottesdienst bei uns gefeiert wird.

Gottesdienst für "Minis" (Kinder von ca. 2 bis 4 Jahren).
Man singt, hört Geschichten von Gott und Jesus, betet, bastelt und spielt. Der Gottesdienst beginnt gemeinsam in der Andreskirche, die Minis feiern dann im eigenen  Raum weiter. Eltern, Geschwister und Freunde sind auch herzlich eingeladen. Einmal monatlich sonntags, 10:00 Uhr, in der Andreaskirche.

Kinderkirche
Jeden Sonntag, außer in den Ferienzeiten, sind Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren zum Kindergottesdienst um 10:00 Uhr in die Andreaskirche eingeladen.
Kontakt: Ingrid Schaar, Telefon 8 84 79.

Bibelentdecker
Zu diesem besonderen Gottesdienst sind alle ab der 5. Klasse eingeladen, und zwar momentan 14-täglich 10:00 Uhr. Treffpunkt ist im Untergeschoss der Andreskirche. In den Schulferien treffen die Bibelentdecker sich nicht.
  
Gottesdienste in den Seniorenzentren, jeweils 16:00 Uhr
1. u. 3. Dienstag im Monat: Haus Frère Roger (Eitlinger Str. 14)
2. u. 4. Dienstag im Monat: St. Elisabeth (Schillerstraße 60)

Der Mittendrin-Gottesdienst
Manche fühlen sich in den traditionellen Gottesdiensten nicht zu Hause. Für sie könnte der Mittendrin-Gottesdienst das Richtige sein. Neuere Musik, kurze Predigt, anschließendes gemeinsames Essen, für jung und alt.
Er findet drei Mal im Jahr im Johanneshaus statt.
Der nächste Termin ist am Sonntag, 22. Oktober 2017, 11:15 Uhr.

 
Darüber hinaus werden selbstverständlich "normale" Sonntagsgottesdienste gefeiert. Zusätzlich gibt es den Jugendgottesdienst, Familiengottesdienst, Taufgottesdienst, Abendmahlsgottesdienst, Kirche im Grünen, Stille im Advent, Schülergottesdienst, Lutherische Messe ...

Herzlich willkommen!

Ablauf eines Gottesdienstes

 

 

 

Der „normale“ Sonntagsgottesdienst in Eningen hat folgenden Ablauf:

 

Glockengeläut

 

Musik zum Eingang

 

Lied zum Eingang

 

Eröffnung mit dem trinitarischen Gruß:

Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes

und des Heiligen Geistes.

Gemeinde: Amen.

 

Psalmgebet

Gemeinde schließt ab mit:

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen, Amen.

 

Gebet zum Eingang

Stilles Gebet

Glaubensbekenntnis an Festtagen und bei Taufen

Schriftlesung

Lied vor der Predigt (Wochenlied)

Predigttext und Predigt

Lied nach der Predigt

 

Fürbittengebet

 

Vaterunser

 

Lied zum Ausgang

 

Bekanntgaben, z. B. Bestattungen, Taufen, Hochzeiten

Friedenslied Verleih uns Frieden gnädiglich

 

Segen

Der Herr segne euch und behüte euch.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch

und sei euch gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch

und gebe euch Frieden.

Gemeinde antwortet:

Amen, Amen, Amen.

 

Musik zum Ausgang

Näheres zum Ablauf eines Gottesdienstes

Martin Luther hat einmal gesagt, dass im Gotteshaus "nichts anderes geschehe, denn dass unser lieber Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort, und wir wiederum mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang."
 
Deshalb stehen zu Beginn des Gottesdienstes Eröffnung und Anrufung. Dieser Eingangsteil sammelt die, die zum Gottesdienst gekommen sind, als Gemeinde und führt sie mit ihren persönlichen Erwartungen und Bedürfnissen auf die Verkündigung hin. Zur Eröffnung gehört Musik, das Eingangslied und die Begrüßung.
 
Der Gottesdienst wird gefeiert im Namen Gottes, des Vates und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Dadurch wird deutlich, dass Gott selbst spricht und einlädt, dass die Gemeinde zuallerest hört, und dass der Gottesdienst im Vertrauen gefeiert wird, dass Gott mit dabei ist. In der Anrufung redet die Gemeinde Gott an, im Psalm- und im Eingangsgebet.
 
Die Gemeinde hört also zuerst und redet dann, um sich wieder vorzubereiten auf das Hören, auf die Verkündigung, auf das Wort Gottes. Eine Besonderheit unserer Landeskirche ist das Stille Gebet, in dem jeder und jede ganz persönlich in der Stille zu Gott spricht, "miteinander und füreinander". 

 

Verkündigung und Bekenntnis

 

Unsere Gottesdienste sind in der Regel „Predigtgottesdienste“, das heißt, die Predigt ist der Kern des Gottesdienstes. Durch Luther hatte das Wort Gottes wieder zentrale Bedeutung erlangt, und so steht auch dessen Verkündigung

Gottesdienstes.

 

In der Predigt soll das Wort Gottes ausgelegt und ausgesagt werden: Gottes Trost und Zuspruch, seine Liebe und Vergebung einerseits, aber auch der Anspruch, der daraus erwächst. Dass Gottes Liebe in uns wirkt und Konsequenzen hat für unser Leben und Handeln.

 

Gottes Wort wird auch in der Schriftlesung gelesen. Sie folgt in der Regel den vorgesehenen Bibelabschnitten des jeweiligen Sonntags. So kommt jedem Sonntag eine bestimmte  Bedeutung innerhalb des Kirchenjahres zu, dessen Thema sich in Schriftlesung und Predigttext widerspiegelt. Durch die Musik und die Lieder (Gemeinde- oder Chorgesang) kann die Verkündigung ebenfalls aufgenommen und ausgelegt werden. Das Wochenlied vor der Predigt greift das Thema des Sonntags ebenso auf, wie es durch das Lied nach der Predigt vertieft wird. Es lohnt sich, hierzu im Gesangbuch einmal die Nummer 838  nzuschauen.

 

In manchen Gemeinden wird das Glaubensbekenntnis nach der Predigt gesprochen, als Antwort auf die Predigt. Es betont dann, dass der Glaube „aus der Predigt kommt“ (Röm 10, 17). Bei uns wird das Glaubensbekenntnis bspw. im Taufgottesdienst gesprochen. Hier bekennt sich die Gemeinde zum dreieinigen Gott und sagt allem ab, was dem Leben entgegensteht. Und es verbindet uns als Gemeinde mit allen Christen über zeitliche und räumliche Grenzen hinweg.
 
Der Gottesdienst ist nicht nur auf den Kirchenraum und auf die Gemeinde, die sich zum Gottsdienst versammelt, bezogen, sondern hat den Alltag mit seinen Themen, Ängsten, Hoffnungen und Freuden im Blick.
 
In der Fürbitte und auch im Opfer nimmt die Gemeinde ihre Verantwortung für den Nächsten und für die Welt wahr. Sie bittet Gott für andere und im Namen anderer um Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit, Aufhebung von Not und um Liebe in der Welt. Die Opfergaben sind konkrete Hilfen für Notleidene und für die Kirche in der Welt.
 

In den Abkündigungen und Bekanntgaben wird das Gemeindeleben im Gottesdienst sichtbar, und die Gemeinde kann Anteil nehmen an wichtigen Ereignissen im Gemeindeleben.
 
So, wie der Alltag im Gottesdienst präsent ist, ist auch der Gottesdienst im Alltag präsent. Der Gottesdienst am Sonntag und der Gottesdienst im Alltag bilden einen Lebens-
zusammenhang wie Glaube und Leben. Der Schlussteil des Gottesdienstes sendet deshalb die Gemeinde in den Alltag, um dort Gott zu dienen. Der Segen, der Gottes Begleitung verheißt und der für das Leben steht, entlässt die Gottesdienstgemeinde, um sie von einer hörenden zu einer dienenden, von einer liturgischen zu einer diakonischen Gemeinde werden zu lassen, damit die Liebe Gottes, von der das Evangelium spricht, in der Welt Wirklichkeit wird.