25 Jahre im Gemeindebüro in Eningen

 

Artikel zum Dienstjubiläum von Holger Seitz

 

Mit einem Blumenstrauß und einem mit seiner Frau Ute selbst gekochten Festessen, zu dem die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der Gemeinde eingeladen waren, bedankte sich Pfarrer Johannes Eißler ganz persönlich bei Regina Jantz. Die ehrenamtliche Vorsitzende des Kirchengemeinderats Ingrid Schaar dankte ihr im Namen der Kirchengemeinde ebenfalls offiziell für ihren Einsatz. Am 1. April vor 25 Jahren trat die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin die Stelle im Gemeindebüro an. Als Sekretärin ist sie die erste Ansprechpartnerin in allen Belangen – auch für die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, Kirchengemeinderäte, Neuzugezogenen oder Ratsuchenden. Durch ihre freundliche und hilfsbereite Art verringert sie mögliche Hemmschwellen, bei „der Kirche“ anzurufen oder vorzusprechen. „Ihre langjährige Erfahrung und große Personalkenntnis sind ein Schatz für Pfarrer, Pfarrerin und die ganze Kirchengemeinde“, sagte Eißler in seiner Laudatio. Jantz wuchs als älteste von vier Geschwistern im oberen Filstal, dem „Goisatäle“ in Deggingen auf. Ihre geistliche Heimat fand sie in jungen Jahren beim Offenen Abend in Stuttgart. Nach einem Aufenthalt als Au-Pair-Helferin in Frankreich kehrte sie in die Region zurück und arbeitete zuerst bei der Post und dann im Büro der Heilerziehungspflegeschule auf dem Traifelberg. Ehe sie der Ruf nach Eningen erreichte, wo sie bis 2011 mit Günther Kempka, dem geschäftsführenden Pfarrer, zusammenarbeitete. Sie schätzt die Vielfalt der Aufgaben im Gemeindebüro und freut sich sehr „wenn ich jemandem habe wirklich weiter helfen können“. Neben dem Kontakt mit den Menschen liebt sie Blumen – am liebsten in der freien Natur und hat einen Blick für Details. Sie nimmt sich Zeit, zuzuhören. Und wenn sie sich noch einen Traum erfüllen könnte, dann würde sie gerne ein Buch übersetzen. Die Kirchengemeinde dankte ihrer heute in Sondelfingen wohnenden Mitarbeiterin für das große Engagement („manchmal brennt noch spät das Licht im Gemeindebüro“, so Eißler) – und wünschte ihr weiterhin Gesundheit und Gottes Segen.