Gemeindereise nach Andalusien im November 2010

Pause in einem der neuen Teehäuser in Granada.

An der Bahnstation Luque zwischen Granada und Cordoba wurde nicht nur Kaffee getrunken. Der Laden mit einem äußerst geschäftstüchtigen Verkäufer lud zum Aus-Verkauf ein.

In Baena besuchten wir die Bio-Ölmühle der Familie Nunez de Prado. Verschiedene Sorte Öl konnten berochen, geschmeckt und getrunken werden. Natürlich nahmen die meisten auch eine Flasche frisch gepresstes, einwandfreies Ölivenöl mit.

Zu Füßen des großen jüdischen Gelehrten Maimonides (*1136 Cordoba, + 1204 Kairo) in Cordoba lauschten wir der Geschichte der jüdischen Gemeinde.

In der Juderia von Cordoba gibt es noch eine ehemalige Synagoge. Die Inquisition der Katholischen Könige am Anfang des 16. Jh. löschte die jüdische Geschichte aus.

Von vielen Bildern her bekannt ist die ehemalige Moschee von Cordoba. Heute dient die Mesqita als Kathedrale. Die Grundstruktur der Moschee ist erkennbar an der noch vorhandenen Gebetsnische. Beunruhigend sind die Vorfälle von intoleranten Moslems, die immer wieder versuchen, das christliche Gotteshaus als islamischen Gebetsraum zu nutzen. 

Gruppenfoto auf dem Spanischen Platz in Sevilla.

In Jerez de la Frontera gehört der Besuch einer Bodega zum Pflichtprogramm.

Die fünf verschiedenen Sorten des Sherry-Weins hoben spürbar die Stimmung der Gruppe.

Wie kann es anders sein: Jeder will seine Lieblingssorte des Sherry-Weins mit nach Hause nehmen.

Der Besuch des Felsen von Gibraltar stand auf dem Wunschprogramm und wurde hier erfüllt. Tatsächlich war die Küste Afrikas sichtbar. Allen gefiel die englische Kultur, repräsentiert durch "fish and ships" zum Mittagessen und dem Rechts-Verkehr (!) der Fahrzeuge.

Auf dem berühmten Affenfelsen konnten die einzigen in Europa frei lebenden Affen die Eninger Besucher bestaunen. Weil jeder seine Tasche hütete, gab es keine Vorfälle, nur lustige Fotos.

Ein letzter Blick auf die Costa del Sol von der Höhe Malagas aus. Damit fand die 8. Eninger Gemeindereise ihr Ende.