Großer Taufgottesdienst am 26. April 2014

Beim Tauffest 2014 können auch Jugendliche und Erwachsene getauft werden!

Am Samstag nach Ostern, 26. April 2014 feiern wir um 14 Uhr ein großes Tauffest in unserer Andreaskirche. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die gern zur christlichen Kirche gehören möchten, aber (noch) nicht getauft sind, können an diesem Tag die christliche Taufe empfangen. 

 

In der Taufe verbindet sich untrennbar Gottes Name mit dem unsrigen. Wir gehören zur weltweiten Gemeinde Jesu Christi und unser ganzes Leben steht so unter einem guten Vorzeichen. Wer weiß, dass er ohne Bedingung angenommen ist, hat eine feste Basis. Er und sie kann neugierig und voller Vertrauen die Welt entdecken, darf fragen und auch zweifeln. 

 

Ganz unterschiedliche Gründe gibt es, nicht getauft zu sein. Manchmal standen eine Krankheit oder andere familiäre Krisen im Weg. Manche Eltern wollen auch, dass sich ihre Kinder für die Taufe selbst entscheiden. Manche Erwachsene sind vielleicht in der ehemaligen DDR aufgewachsen, wo die Taufe nicht hoch im Kurs stand. Anderen war es vielleicht unangenehm, bei einer Taufe im Gemeindegottesdienst so im Mittelpunkt zu stehen. Bei einem Tauffest, bei dem vielleicht zehn oder mehr Kinder, Jugendliche und Erwachsene getauft werden, werden Sie sich jedenfalls nicht so „ausgestellt“ fühlen.  

 

Herzliche Einladung zum Informations- und Anmeldeabend am Freitag, 14. März, 19.30 Uhr in der Andreaskirche.

 

Hier finden Sie den Brief, den alle Eltern bekommen haben, die ein (noch) nicht getauftes Kind haben.

 

Was ist ein Tauffest? Hier finden Sie einen Artikel von Pfarrer Johannes Eißler, den er in der Zeitschrift "Perspektiven" im Jahr 2012 veröffentlichte.

 

Hier können Sie einen Rückmeldebogen herunterladen, mit dem Sie beim Pfarramt Ihr Interesse bekunden können. 

Evangelische Kirchengemeinde wächst um 20 Personen - Tauffest am 26. April

Eine überraschende Erfahrung hat die evangelische Kirchengemeinde jetzt gemacht: Sie wuchs um 20 Personen auf jetzt exakt 4900 Gemeindeglieder. Und das völlig ohne Werbeaktion. Auf Beschluss des Kirchengemeinderats wurden im Gemeindebüro die Unterlagen über getaufte Menschen gesichtet. Dabei ergab sich, dass die neu Hinzugekommenen bereits getauft, aber nicht erfasst worden waren. Zudem wurden Einträge gefunden, bei denen Angaben zur Taufe fehlten. "Das hat uns nochmals Mut gemacht, alle diejenigen zur Taufe einzuladen, die bislang nicht getauft sind", sagt der geschäftsführende Pfarrer Johannes Eißler. Er erhofft sich zu diesem Fest in der Andreaskirche unter dem Motto "Wasser des Lebens" nach Ostern am Samstag, 26. April, "vielleicht noch ein Dutzend Taufwillige. Für Interessenten bietet die Gemeinde am Freitag, 14. März, 19.30 Uhr, einen Informationsabend im Andreas-Gemeindehaus an.
 

Für Eißler steht nicht die Zahl der Mitglieder im Mittelpunkt der Aktion. "Viele tun sich mit der Vorstellung schwer, ganz allein vor der Gemeinde zu stehen und dann getauft zu werden", lauten Aussagen, die er immer wieder bekommen habe. Das neue Angebot hat daher einen seelsorgerlichen Aspekt. "In vielen Gesprächen haben wir erfahren, dass Menschen es als Mangel empfinden, nicht getauft zu sein. Durch die bisherige Form der Taufgottesdienste konnten sie aber noch keinen Zugang finden", sagt Eißler. "Mit dem Tauffest sollen auch Menschen angesprochen werden, für die ein herkömmlicher Taufgottesdienst eine gewisse Hürde darstellt", schreibt die Gemeinde in einem Brief, der von den beiden Pfarrern unterzeichnet und an über hundert Familien im Ort versandt wurde. Der Gemeinderat setzt darauf, dass die größere Gruppe und der Rahmen des Tauffests einen Schutz bieten können, damit sich niemand auf dem "Präsentierteller" fühlen müsse. 

 

Zur Bedeutung der Taufe schreiben Eißler und seine Kollegin Regina Lück: "In der Taufe verbindet sich untrennbar Gottes Name mit dem unsrigen. Wir gehören zur weltweiten Gemeinde Jesu Christi und unser ganzes Leben steht so unter einem guten Vorzeichen. Wer weiß, dass er ohne Bedingung angenommen ist, hat eine feste Basis. Er und sie kann neugierig und voller Vertrauen die Welt entdecken, darf fragen und auch zweifeln. Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, nicht getauft zu sein. Manchmal standen eine Krankheit oder andere familiäre Krisen im Weg. Manche Eltern wollen auch, dass sich ihre Kinder für die Taufe selbst entscheiden. Manche Erwachsene sind vielleicht in der ehemaligen DDR aufgewachsen, wo die Taufe nicht hoch im Kurs stand oder kommen aus Ländern mit einer anderen religiösen Tradition." Übrigens: Die evangelischen Kirchengemeinden in Reutlingen bieten ebenfalls am 26. April ein ähnliches Tauffest in der Marienkirche an.