Töpfchen mit Apfelkernen für die Kinder in der Andreaskirche und ein liebevoll geschmückter Altar im Johanneshaus

Der Tag des Dankens: Erntedankfest

Das Bild zeigt Pfarerrin Lück, Kinder und Erzieherinnen vor dem Einzug in die Kirche

Pfarrerin Lück mit den Kindern und Erzieherinnen

Das kleine Wörtchen "Dankeschön" war lange Zeit nicht beliebt, verschwand deshalb auf einen Baum und wurde dort durch einen alten Mann entdeckt - weil die Vögel das Wort zum Klingen brachten. Mit dieser Geschichte und kleinen Töpfchen mit Apfelkernen veranschaulichte Pfarrerin Regina Lück die Bedeutung von Erntedank. "Wir brauchen Kerne, Erde, Wasser, Luft und Sonne - aber ohne den unsichtbaren Segen Gottes kann nichts gedeihen und wachsen", betonte die Seelsorgerin. In der Schriftlesung wurde die Geschichte von zehn Männern mit Aussatz betrachtet, von denen sich nach der Heilung durch Jesus nur einer bei dem Gottessohn bedankte. Den Gottesdienst in der Andreaskirche gestalteten die Kinder des Bruckbergkindergartens mit ihren Erzieherinnen. Sie brachten ihre Körbe mit Obst und Gemüse und anderen gesunden Leckereien nach vorn, beteiligten sich mit ihren Antworten aktiv an der Predigt und sangen zusammen mit der Gemeinde ein einstudiertes Lied. "Wir säen und wir streuen, den Samen auf das Land. Doch Wachsen und Gedeihen liegt nicht in unserer Hand", sang die Gemeinde in dem Bewusstsein, auf Gottes guten Segen angewiesen zu sein.