Japan - Es gibt Hoffnung nach der Katastrophe

"Es gibt Hoffnung, auch wenn alles verloren erscheint. Weil wir den lebendigen Gott kennen", sagte Jael Schlotz beim offenen Abend der Apis im Johanneshaus. Sie berichtete über einen einjährigen Einsatz im Katastrophengebiet Fukushima und lud die Zuhörer ein, "für offene Türen zu beten, damit unsere Freunde weiterhin dort wirken können". Zusammen mit ihren Eltern Susanne (geborene Denzel) und Peter und ihren Geschwistern Philmon und Mareike informierte die angehende Studentin der Theologie und Sozialwissenschaften mit sehr persönlichen Bildern und Geschichten über die aktuelle Lage der Christen und Gemeinden in dem durch buddhistische und schintuistischen Ahnenkult und die enge Bindung an die Familie geprägten asiatischen Land. "Wir können den Menschen, die nach dem Atomunfall alles verloren haben Familie, Besitz und Erinnerungen, von der Hoffnung und Geborgenheit bezeugen, die der Glaube an Jesus Christus gibt", berichtete Peter Schlotz. Unter ein Prozent der 120 Millionen Einwohner sind Christen. Für Japaner, die Christen werden sei es schwer, sich aus den alten Bindungen zu lösen. Peter und Susanne Schlotz leben seit 22 Jahren im Auftrag der Liebenzeller Mission in Japan, betreuen dort ein Schülerheim und sind beim Aufbau von Kirchengemeinden aktiv.

Der nächste offene Abend ist am 14. September, 19.30 Uhr mit Informationen eines Mitarbeiters von Hilfe für Brüder aus Nordkorea.