Kirchengemeinderat

Hinten v.l.: Eißler, Ratzlaff (2014 ausgeschieden), Weinmann, Friemelt-Moll, Dr. Ruf, Sautter; vorne v.l.: Morgenstern, Rall, Lück, Schaar, Göder, Reymann. Es fehlt Heidi Zieske.

Der Kirchengemeinderat (KGR) ist das verantwortliche Leitungs- und Entscheidungsgremium einer Kirchengemeinde.

Die Pfarrer und der Kirchengemeinderat entscheiden gemeinsam alle Belange. Das Hauptanliegen des Kirchengemeinderats ist eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Gemeindearbeit.

Die Sitzungen des KGR sind öffentlich und finden einmal im Monat im Andreasgemeindehaus statt.

Am 1. Dezember 2019 finden die nächsten Kirchenwahlen statt. Wir suchen noch Männer und Frauen, die für das Amt des Kirchengemeinderats / der Kirchengemeinderätin kandidieren. Bis zum 25. Oktober können Wahlvorschläge eingereicht werden.

Hier finden Sie nähere Angaben zu den Mitgliedern des Kirchengemeinderats.

Zu den Aufgaben des KGRs gehören zum Beispiel:
 

  • die Festlegung, wofür das Geld der Kirchengemeinde (Kirchensteuern, die von der Landeskirche zugewiesen werden, Spenden) ausgegeben wird,
  • wer bei der Kirchengemeinde angestellt wird (Kirchenpflegerin, Sekretärin, Hausmeister und Mesnerin),
  • welche Pfarrer gewählt werden (die Pfarrer sind aber bei der Evang. Landeskirche Württemberg angestellt),
  • welche Schwerpunkte die Kirchengemeinde in ihrer Arbeit setzt.

Zum Kirchengemeinderat gehören kraft Amtes die Pfarrerin und der Pfarrer sowie die Kirchenpflegerin. 

Ingrid Schaar ist vom Kirchengemeinderat zur ersten Vorsitzenden der evangelischen Kirchengemeinde Eningen gewählt worden. Zusammen mit dem geschäftsführenden Pfarrer Johannes Eißler und dem Kirchengemeinderat leitet die Lehrerin künftig die Geschicke der rund 4.400 Glieder umfassenden Gemeinde. „Diese Aufgabenverteilung fördert den Leitgedanken eines Priestertums aller Gläubigen und entspricht der seit 2000 geltenden Kirchengemeindeordnung“, sagt Eißler. In der täglichen Praxis sei eine enge Abstimmung der beiden Vorsitzenden vorgesehen und unerlässlich. Ingrid Schaar löst Harald Fügen ab, der dieses Amt 42 Jahre inne hatte und sich nicht wieder zur Wahl stellte.